1 Toter und 3 Verletzte nach Feuer in Metallverarbeitendem Betrieb

Einsatzort: Wolfenbütteler Straße
Datum: 22.04.2014
Alarmierungszeit: 14:43 Uhr
Alarmierung über: Funk Melde Empfänger (FME) & Sirene
Eingesetzte Kräfte:

Freiwillige Feuerwehr Oker
  • TLF 16/25
  • LF 10/6
  • LF 8/6
  • MTW
Freiwillige Feuerwehr Goslar
    Freiwillige Feuerwehr Hahndorf
      Freiwillige Feuerwehr Immenrode
        Werkfeuerwehr H.C. Starck
          Rettungsdienst der KWB Goslar
            Rettungshubschrauber Christoph 30
              DRK Oker
                Polizei

                  Eingesetzte Fahrzeuge der Feuerwehr Oker:
                    TLF 16/25  LF 10/6  LF 8/6  MTW
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                  „Metallbrand in einem Recyclingbetrieb“ lautete die erste Alarmierung für die Ortsfeuerwehren aus Oker und Goslar. Kurz nach dem Eintreffen wurde deutlich, dass weitere Einsatzkräfte benötigt werden. Die Feuerwehren Goslar und Oker wurden ein zweites Mal alarmiert. In Oker heulten sogar die Sirenen, um auch Kameraden ohne "Pieper" zu erreichen. In einer Industriehalle waren Metallspäne in Brand geraten. Rauch und enorme Hitze breiteten sich schnell in der gesamten Halle aus und sorgte für eine absolute Nullsicht. Unter schwerem Atemschutz retteten Einsatzkräfte aus Oker und Goslar eine Schwerstverbrannte Person, sowie drei weitere Mitarbeiter aus der verqualmten Halle.

                  Die lebensgefährlich verletzte Person wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph 30 aus Wolfenbüttel in die Medizinische Hochschule Hannover geflogen. Am Abend erlag der Mitarbeiter seinen Verletzungen. Da sich bereits viele Schaulustige den Weg zur Einsatzstelle gebahnt hatten, deckten Feuerwehrleute mit Hilfe von Decken die direkte Sicht zum Schutz des Patienten ab. Die drei leicht Verletzten wurden vom Rettungsdienst und dem DRK Oker betreuend erstversorgt und in umliegende Krankenhäuser gefahren. Der Rettungsdienst nahm die erste Stufe des „MANV“ Massenanfall von Verletzten vor, um alle Patienten zeitgerecht behandeln zu können. Dementsprechend waren der Leitende Notarzt, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst, sowie ein Notarzt aus dem Landkreis Harz vor Ort.

                  Im ersten Löschangriff wurde der Pulverlöschanhänger der Ortsfeuerwehr Oker eingesetzt, für den weiteren Einsatzverlauf die Werkfeuerwehr H.C. Starck mit einem speziellen Metallbrandpulver alarmiert. Würde man einem Metallbrand mit Wasser löschen käme es zu einer explosionsartigen Verdampfung des Löschwassers, da Metall mit einer sehr hohen Temperatur brennt.
                  Das brennende Material wurde nach und nach aus der Lagerhalle ins Freie gebracht und dort abgelöscht. Mit der Wärmebildkamera wurde der Einsatzbereich ständig überwacht.

                  Die Ortsfeuerwehren aus Hahndorf und Immenrode wurden nachalarmiert, damit die umfangreichen Löscharbeiten an den brennenden Metallspänen unter schwerem Atemschutz fortlaufend durchgeführt werden konnten. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf.

                  Insgesamt waren 108 Einsatzkräfte vor Ort.

                   

                  Einsatzfotos

                   

                  Notruf 112

                  Einen Notfall melden Sie bitte immer über die Notruf 112

                  Die Ortsfeuerwehr Oker ist eine Freiwillige Feuerwehr und daher nur während Ausbildungsdiensten und Einsätze teilweise besetzt.

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