Kanutin erlitt Unfall im Okertal
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Eingesetzte Kräfte:
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Eingesetzte Fahrzeuge der Feuerwehr Oker: |
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Mitglieder einer Kanugruppe bemerkten während ihrer Tour auf der Oker im Okertal, dass eine Person in einer Stromschnelle gekentert war und nicht wieder auftauchen konnte. Nachdem es ihnen gelang, die Kanutin auf einen großen Steinbrocken mitten im Fluss zu retten, konnten sie einen Notruf mit der ungefähren Ortsangabe „Verlobungsinsel“ absetzen. In Höhe dieser Insel lag das abgetriebene Kanu. Die Person und ihre Retter jedoch wurden circa 100 Meter oberhalb dieser Insel aufgefunden. Ein Rettungssanitäter der Feuerwehr Oker nahm mit dem Notfallrucksack und weiteren Helfern die Erstversorgung bis zum Eintreffen des Notarztes vor. Nachdem die Patientin transportfähig auf der Schleifkorbtrage gelagert war, wurde sie über eine vierteilige Steckleiter vom Steinbrocken über die Oker bis zum Ufer geschoben. Von dort erfolgte der Weitertransport auf einer weiteren Steckleiter der Feuerwehr Buntenbock und einer Seilsicherung der Bergwacht DRK Clausthal Zellerfeld eine circa 10 m hohe Böschung hinauf bis auf die Straße B 498, die für circa eine Stunde voll gesperrt war. Zwei weitere Personen erlitten einen Schock. Auch sie wurden in das Krankenhaus in Goslar gebracht und vom Kriseninterventionsteam (Notfallseelsorger) betreut.
