Ein Feuer war in der Goslarer Altstadt ausgebrochen. Ein Gebäude stand schnell in Flammen und eine Person wurde aus dem Gebäude gerettet. Die Goslarer Feuerwehr lies nachalarmieren ...
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Eingesetzte Kräfte: | |||||||||||
Eingesetzte Fahrzeuge der Feuerwehr Oker: |
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In der Goslarer Altstadt brach am Abend ein Feuer aus. Die Feuerwehr Goslar wurde um 20:09 Uhr zu dem Feuer alarmiert. Nach erster Lage brach das Feuer im Erdgeschoss aus - Zimmerbrand! Ein 24 Jahre junger Mann wurde mit schweren Verletzungen aus der Wohnung gerettet und sofort vom Rettungsdienst behandelt. Danach wurde die Brandbekämpfung eingeleitet. Das Zimmer war schnell gelöscht, einige Zeit bereits vergangen.
Trotz des gelöschten Feuers stiegen weiterhin schwarze Rauchwolken aus der Wohnung auf. Gegen 20:20 Uhr wurde ein Schacht entdeckt, indem sich das Feuer unbemerkt ausbreiten konnte. Sofort wurde Vollalarm für die Feuerwehr Goslar gegeben. Gegen 21:00 Uhr bot sich die folgende Lage: Das Feuer hatte sich bis unter das Dach vorgefressen, wo es nun eine Durchzündung gab. Das Feuer war alleine nicht mehr zu löschen. Daraufhin wurde die Feuerwehr Oker um 21:03 Uhr alarmiert.
Beim Eintreffen der Okeraner Einsatzkräfte war bereits die Feuerwehr Langelsheim mit dem TM (Teleskopgelenkmast) alarmiert und auf Anfahrt. So musste der obere Abschnitt freigehalten werden. Das Löchgruppenfahrzeug baute eine Wasserversorgung aus der "Untere Kirchstraße" zum Teleskopgelenkmast der Langelsheimer Feuerwehr auf. Die Atemschutzgeräteträger sammelten sich an der dafür vorgesehenen Sammelstelle. Die weiteren Okeraner Einsatzkräfte besetzten die Feuerwache Goslar, um die Einsatzbereitschaft aufrecht zu erhalten. Denn inzwischen wurden die Feuerwehren aus Hahndorf und Jerstedt dazu alarmiert. Somit war bis auf Hahnenklee-Bockswiese der gesamte Stadtverband Goslar im Einsatz.
Ebenfalls am Einsatzort waren DRK aus Goslar und Oker, sowie der Rettungsdienst mit zwei Notärzten und zwei Rettungswagen. Energieversorger und Bauhof waren ebenfalls vor Ort. Sogar der Oberbürgermeister Binnewies machte sich in der Nacht selbst ein Bild der Lage.
Gegen 02:00 Uhr konnten die Okeraner Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen und die Fahrzeuge bestücken. Nach sämtlichen Wartungsarbeiten war der Einsatz gegen 02:30 Uhr für die Okeraner Feuerwehr beendet und der Schlaf im heimischen Bett konnte gesucht werden. Die Ruhe war nicht von langer dauer.
Eine weitere Alarmierung folgte:
